Top 3 - Die besten Tapetenablöser im Vergleich

Platz 1


Test: PUFAS Rauhfaser Kraft-Ablöser

PUFAS Rauhfaser Kraft-Tapetenablöser


  • Inhalt: 250ml, 1 l oder 5 l
  • Fläche: 30-50 m² je 250 ml
  • geruchsneutral

Platz 2


Test: Molto Moltopix Tapetenablöser

Molto Moltopix  Tapetenablöser


  • Inhalt: 750 ml
  • Fläche: 40-80 m² je 250 ml
  • geruchsarm

Platz 3


Test: Geiger Rauhfaser Tapetenablöser

Geiger Rauhfaser Tapetenablöser


  • Inhalt: 1 l
  • Fläche: 40-60 m² je 250 ml
  • geruchsarm


Tapeten entfernen - Oft ein großes Problem

Jeder, der schon mal renoviert hat und dabei auch die Tapeten von den Wänden bekommen musste, weiß, dass dies sehr anstrengend und nervenaufreibend ist. Die meisten sind nur mit einem Spachtel ausgerüstet und versuchen dann Stunde um Stunde die Tapete zu entfernen. Kein Wunder also, dass bereits nach kurzer Zeit der Frust groß sein kann und man am liebsten alles hinschmeißen würde.

 

Abhilfe schaffen hierbei Tapetenablöser. Es gibt sie in flüssiger Form oder als Gel. Beide sollen dem Kleister zu Leibe rücken und so die Arbeit um ein Vielfaches beschleunigen.

 

Darüber hinaus gibt es noch eine technische Lösung, die Dampf-Tapetenablöser.

 

Wie funktionieren Tapetenablöser?

Tapetenablöser bestehen aus Wasser und Tensiden. Letzteres schwächt den Tapetenkleister oder löst ihn sogar zu einem gewissen Grad auf. Nachdem die Tapeten damit behandelt wurden, sollen sie sich leichter von der Wand lösen. Wie gut ein Tapetenablöser tatsächlich wirkt, hängt stark von der Art der Tapete sowie vom Alter ab. Des Weiteren spielt es eine Rolle, wie Dick die Schicht an der Wand ist. Denn der Tapetenablöser benötigt einen möglichst direkten Kontakt mit dem Kleister, um seine volle Wirkung entfalten zu können.

 

Worin unterscheiden sich flüssige und gelförmige Tapetenablöser?

Bei dieser Frage spielt vor allem der Geldbeutel eine Rolle. Die flüssigen Tapetenaböser sind zwar billiger, können aber gerade bei schwierigen Fällen und falscher Dosierung nur zu einem mäßigen Erfolg führen. Gelförmige Tapetenablöser hingegen sind deutlich teurer, dafür aber auch leistungsstärker.

 

Für Allergiker ist noch wichtig zu wissen, dass unter Umständen unverträgliche Inhaltsstoffe enthalten sind. In diesem Fall eignet sich eher die Verwendung von einem Dampf-Tapetenablöser.

 

So werden Tapetenablöser optimal angewendet

Wie schon erwähnt, sollte dem Tapetenablöser ein möglichst direkter Zugang zum Kleister ermöglicht werden. Gerade bei dicken Schichten aus mehreren Tapeten, die übereinander geklebt wurden, kommt man um eine Vorbehandlung mit spezielle Werkzeuge nicht herum.

 

Hierbei wird die Tapete eingeritzt oder mit kleinen Löchern versehen, in die der Tapetenablöser eindringen und den Kleister angreifen kann. Nach etwas Zeit zum Einwirken kann die Tapete dann entweder abgezogen oder abgekratzt werden. Wichtig hierbei ist, dass die Tapete nicht wieder zu trocken werden darf und ggf. eine neue Ladung braucht.

 

Zur optimalen Anwendung ist außerdem das richtige Mischverhältnis wichtig. Es beeinflusst nicht nur die Wirkungskraft des jeweiligen Tapetenablösers, sondern auch die Größe der Fläche, die behandelt werden kann. Viele Hersteller geben deswegen auf der Packung Hinweise oder Empfehlungen für die richtige Dosierung.

 

Um eine möglichst große Fläche - bei leicht bis mittelschweren Tapeten - zu lösen, liegt das optimale Verhältnis von Wasser zu Tapetenablöser bei etwa 1:20. Bei schweren oder überstrichenen Tapeten wird allerdings eine höhere Konzentration benötigt. Das optimale Verhältnis liegt hier bei etwa 1:40.

 

Trotz allen Tipps und Hinweisen hängt das Ergebnis immer vom individuellen Fall ab. Unter Umständen muss etwas experimentiert werden, aber das Ergebnis sollte trotzdem zufriedenstellend sein.

 

Fazit

Mit dem nötigen Hintergrundwissen sowie dem richtigen Tapetenablöser wird der Albtraum "Tapeten entfernen" ein ganzes Stück angenehmer und machbarer. Allerdings sollte beachtet werden, dass Tapetenablöser keine Wundermittel sind und die Erwartungen deshalb nicht unrealistisch hoch gesteckt werden sollten.

 

Falls auch eine starke Konzentration des fülligen bzw. gelförmigen Tapetenablösers nicht ausreichend hilft, bleibt noch der Umstieg auf einen Dampf-Tapetenablöser sowie die Zuhilfenahme von speziellen Werkzeugen.